Scenar oder auch Skenar ist eine Abkürzung und bedeutet übersetzt etwa: Selbst-kontrollierende-anpassende-Regulation des körpereigenen-Energie- und Nervensystems.
Ähnlich monströs wie diese Wortschöpfung gerät auch der Erklärungsversuch der Wirkungsweise von Scenar. Ich versuche mal, es möglichst einfach und verständlich hinzubekommen.
Das vegetative Nervensystem des Menschen steuert die innere Selbstregulation aller lebenswichtigen Körperfunktionen. Im irritierten Zustand ist diese Fähigkeit eingeschränkt und der Körper übernimmt falsche Informationen und damit falsche Funktionen.
Um es in der Computer-Sprache auszudrücken: die Daten-Autobahn zwischen den Nervenzellen ist gestört und es kommen nur noch verzerrte Signale an.
Man könnte es sich auch vorstellen wie aufgebaute Domino-Steine, die zum Umfallen bewegt werden sollen. Fällt nur ein Stein nicht weil er blockiert, zieht das eine Kettenreaktion nach sich. Alle folgenen Steine können ebenfalls nicht umfallen.
So verhält es sich auch mit gestörten Nervenzellen. Ihre Fehlfunktion wirkt sich auf das gesamte System aus. Scenar regt mittels Biofeedback in sanfter Form über die Haut den Organismus an, die eingefahrenen Nervensignale aufzubrechen und neu zu ordnen.
Scenar gibt also dem Körper die Möglichkeit, sich an den „Normal-Zustand“ zu erinnern und dahin zurückzukehren, indem es „Störsignale“ an die Nervenzellen abgibt.
Es wird also in keiner Weise manipulativ in den Körper eingegriffen, sondern lediglich darauf hingewiesen, das etwas nicht in Ordnung ist.
Der Körper ist dann selbstregulierend in der Lage, den Schaden zu beheben.